FILMTHEATER – Die Filmreihe

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[threefourths_columns ]Nach einem Fokus auf die Zuschauer „Vor der Leinwand“ und die Kinomacher und Vorführer „Hinter der Leinwand“ wendet sich die Filmreihe zur Sonderausstellung FILMTHEATER im April und Mai unter dem Motto „Nach der Leinwand“ dem oft beschworenen „Ende des Kinos“, aber auch Visionen für die Zukunft des Kinos zu. Im April sind hauptsächlich Filme zu sehen, die das Kino im Krisenzustand zeigen – von bereits überwundenen Zeiten des Kinosterbens bis zu den Veränderungen und Problemen, vor denen die Kinolandschaft mit der Digitalisierung aktuell steht: Ein Großteil des Filmerbes, das nicht digital verfügbar ist, droht unsichtbar zu werden. Viele Verleiher vertreiben analoge Kopien nicht mehr und nur noch sehr wenige Kinos nutzen 35mm-Projektoren zur Vorführung von Filmen. Eine Möglichkeit, um trotz Video on Demand und ausgefeilten Heimkino-Anlagen Menschen ins Kino zu locken, sind partizipative Angebote zur Filmprogrammierung, die das Kino des Deutschen Filmmuseums im April am Beispiel des Wunschfilmprogramms „Oster-Ü- Ei“ vorstellt und ausprobiert.

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Oster-Ü-Ei: Der Osterwunschfilm im Kino des Deutschen Filmmuseums

PLATZ 1: DONNIE DARKO

USA 2001. R: Richard Kelly
D: Jake Gyllenhaal, Maggie Gyllenhaal, Patrick Swayze. 113 Min. Blu-ray. OF

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donnie_darko

An Ostern entscheidet das Publikum, wer die Leinwand im Kino des Deutschen Filmmuseums erobern darf! Der Gewinnerfilm ist DONNIE DARKO (US 2001, R: Richard Kelly): Donnies imaginärer Freund Frank – ein Wesen im Hasenkostüm – rettet ihn vor einem bizarren Unfall. Unter Anweisung von Frank begeht Donnie eine Reihe von Verbrechen und wird besessen vom bevorstehenden Weltuntergang.

Für die Besucher hält das „Oster-Ü-Ei“ dann nicht nur den Wunschfilm, sondern auch einen unterhaltsamen Vorfilm und eine Osterleckerei bereit. Mit dem „Oster-Ü-Ei“ erprobt das Kino des Deutschen Filmmuseums die Einbindung des Publikums in die Programmgestaltung.

Abstimmung und Ergebnis hier.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last]Ostermontag, 06.04.2015
18:00 Uhr

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THE LAST PICTURE SHOW

USA 1971. R: Peter Bogdanovich.
D: Timothy Bottoms, Jeff Bridges, Cybill Shepherd. 126 Min. DCP. OF

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THE LAST PICTURE SHOW

Peter Bogdanovichs Meisterwerk des New Hollywood erzählt vom Erwachsenwerden einer Gruppe Jugendlicher im Texas der 1950er Jahre. Mit dem High-School- Abschluss geht für sie ein Lebensabschnitt zu Ende, auf den aber statt eines Neuanfangs nur Perspektivlosigkeit folgt. Wenn das örtliche Kino am Ende des Films wegen Besuchermangels schließen muss und als letzte Vorstellung Howard Hawks´ RED RIVER (USA 1948) zeigt, ist dies nur ein Symptom der zerfallenen Gemeinschaft.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Dienstag, 07.04.2015
18:00 Uhr

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PRESERVE ME A SEAT

USA 2006. R: Jim Fields. Dokumentarfilm. 104 Min. DVD. OF

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 PRESERVE ME A SEAT

PRESERVE ME A SEAT dokumentiert die Bemühungen lokaler Kino-Liebhaber und Aktivisten, historische Kinopaläste in den USA vor dem Verfall und dem Abriss zu bewahren. Regisseur Jim Fields konzentriert sich dabei nicht nur auf Filmtheater aus Hollywoods klassischer Ära in Boston, Chicago und Salt Lake City. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Kampf um die Erhaltung des Indian Hills Theater in Omaha (Nebraska): Das 1962 erbaute Cinerama-Kino besitzt die größte gekrümmte Leinwand der USA, soll jedoch einem Parkplatz weichen. Ein ähnliches Schicksal ereilte das als Parkhaus umgenutzte Michigan Theatre in Detroit, in dessen „Eingeweide“ der Low-Budget-Film in einer herausragenden Sequenz führt.

Vorfilm: RATTENSKAT
Deutschland 1990. R: Jim Lacy. 2 Min. DCP

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Dienstag, 14.04.2015
18:00 Uhr

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OUT OF PRINT

USA 2014. R: Julia Marchese
Dokumentarfilm. 86 Min. DCP. OF

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OUT OF PRINT

Das New Beverly Cinema in Los Angeles zeigt seit 1978 Double-Features von Repertoirefilmen. Filmverrückte schätzen das „New Bev“ nicht zuletzt deshalb, weil dort ausschließlich 35mm projiziert wird. Regisseure wie Quentin Tarantino, Joe Dante oder Edgar Wright gehören zu den Fans des Kinos und haben dort schon Filmreihen kuratiert. Nun erschwert die Digitalisierung die Verfügbarkeit von analogem Film und damit die Zukunft des Repertoire-Kinos. Ziel von Julia Marcheses Film ist es, eine Gemeinschaft von Repertoirekinos weltweit zu etablieren, die sich gegenseitig unterstützen, um die Vorführung von 35mm-Filmen lebendig zu halten.

Vorfilm: CHANGEOVER
USA 2014. R: David Ketterer, Connor Lynch. 10 Min. Digital. OF

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Dienstag, 21.04.2015
18:00 Uhr

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„Ich kenne das Leben, ich bin im Kino gewesen!“ –
Erinnerungen an eine Kinoreise

Bebilderter Vortrag von Anna Scherbening und Jan P. Sefrin

DER KINOMANN
Deutschland 1990. R: Thomas Frickel. 14 Min. 35mm

DEMNÄCHST HIER
Deutschland 1994. R: Thomas Freundner. 13 Min. 35mm

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Im Jahr 2006 nahmen sich die Studenten Anna Scherbening und Jan P. Sefrin für ihre Abschlussarbeit vor, die deutsche Kinolandschaft zu ergründen. Von ihrer Reise durch knapp 40 Programm-, Provinz-, Arthaus-, Dorf und Großstadtkinos berichten sie in einem bebilderten Vortrag im Kino des Deutschen Filmmuseums. Sie schöpfen dabei aus einem Schatz an Fotos und Geschichten von Kinomachern und Filmvorführern, darunter Hausfrauen „auf Abwegen“, Gärtner, die nach Feierabend am Projektor stehen, und Überzeugungstäter in der dritten Familiengeneration. Ihre Lebensaufgabe: das Kino. Die Germanistin und Romanistin Anna Scherbening ist heute Redakteurin, der Filmwissenschaftler Jan P. Sefrin arbeitet im F.A.Z.-Fachverlag.

Im Anschluss an den Vortrag werden zwei Kurzfilme gezeigt: DER KINOMANN begleitet Siegfried Scheuerl, der mit einer 35mm-Projektionsanlage 30 Jahre lang Filme auf die Dörfer gebracht hat, auf einer seiner letzten Touren. DEMNÄCHST HIER erzählt von einem Ehepaar, das mit viel Einsatz ein Provinzkino in Sachsen-Anhalt betreibt.

Vortrag:

Präsentation:

„Ich kenne das Leben, ich bin im Kino gewesen!“ from Jan P. Sefrin

 

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Dienstag, 28.04.2015
18:00 Uhr

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