Freddy Langer: Schlafbrillen

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Die Ausstellung

Prominente mit Schlafbrille zu fotografieren, klingt komplizierter als es ist. Sagt Freddy Langer, der seit 35 Jahren solche Fotos macht. Viele der Maler und Musiker, Schauspieler und Schriftsteller, die er bat, für ein Porträt zu posieren, wurden überhaupt erst hellhörig, als sie von der Schlafbrille erfuhren. Mehr als einem von ihnen entfuhr ein erleichterter Ausruf wie dieser: „Wie schön! Man kann also gar nicht dumm in die Kamera schauen!“

Die Ausstellung „Freddy Langer: Schlafbrillen“ im Deutschen Filmmuseum, Frankfurt am Main, konzentriert sich auf die Filmschaffenden unter seinen Porträtierten, und bietet von 7. Juni bis 24. September die Möglichkeit einige dieser Bilder zu sehen. Eine illustre Schar wird sich da im Foyer des Museums versammeln: von Andy Warhol und Hanna Schygulla über Claudia Cardinale, Iris Berben, Maria Furtwängler, Wim Wenders, John Malkovich, Jeremy Irons, Hannelore Elsner und Eva Mattes bis Peter Fonda, Dennis Hopper und Marianne Faithfull. Gezeigt werden im Deutschen Filmmuseum rund 100 Fotos aus einer stetig wachsenden Sammlung von fast 500 Aufnahmen, die Freddy Langer in den vergangenen 35 Jahren abgelichtet hat.

 

Die Idee

Die Angst vor dem eigenen Bild, so Langers Erfahrung, scheint auch Künstler/innen zu beschäftigen, die schon tausendfach fotografiert wurden. „Bei nicht wenigen erstarrten die Gesichtszüge beim Anblick eines Fotoapparats reflexartig zur lächelnden Maske. Und nun also die Maske über der Maske und damit die Frage: Erkennt man mich überhaupt noch?“, berichtet der Fotograf und versichert: Man tut es. Einerlei, ob die Personen sich eingeschüchtert an eine Wand drückten und sagten: „Das ist ja wie bei einer Exekution“, oder ob sie die Gelegenheit frech und selbstbewusst zur Selbstinszenierung nutzen wie Geraldine Chaplin, die Freddy Langer bei ihrem Besuch im Deutschen Filmmuseum fotografierte. Chaplin fackelte nicht lange und verwandelte sich mittels zweier Schlafbrillen und einem Kapuzenpullover flugs in eine Vermummte, die in ihrem Fall allerdings weder rebellisch noch aggressiv, sondern staunend mit großen Augen in die Kamera blickte.

Die ausgestellten Fotografien stehen zum Verkauf und können während des Ausstellungszeitraums über das Deutsche Filmmuseum (ausstellungen@deutsches-filminstitut.de) erworben werden.

 

Öffnungszeiten

Da die Ausstellung im öffentlich zugänglichen Foyer des Deutschen Filmmuseums zu sehen ist, kann sie bis spät abends, während der Betriebszeiten des Kinos, besichtigt werden: täglich außer montags, von 10 bis ca. 22 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

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Impressionen der Eröffnung

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