[imageeffect type=“shadow“ width=“769″ height=“328″ shadow=“shadow-medium“ alt=“Gael García Bernal“ url=“/wp-content/uploads/2012/05/gael_garcia_bernal_header1.jpg“ ]

[threefourths_columns ] Mit Beginn des 21. Jahrhunderts erlebte das mexikanische Kino einen Aufschwung mit jungen Regisseuren wie Alejandro Gonzales Iñárritu, Alfonso Cuaron und Guillermo del Toro. Der mexikanische Schauspieler Gael García Bernal gab dieser Entwicklung ein Gesicht und brachte den lateinamerikanischen Film weltweit in die Kinos. Das Deutsche Filmmuseum widmet dem Schauspieler eine Reihe, die sein vielseitiges Schaffen dokumentiert.

[reveal title = „Mehr“]

Schon mit seinen ersten Rollen in AMORES PERROS (2000) und Y TU MAMA TAMBIEN (2001) erregte Bernal international Aufmerksamkeit. Die Presse bezeichnete den jungen Schauspieler als „lateinamerikanischen James Dean“ oder verglich ihn mit Marlon Brando und River Phoenix. Immer wieder wird auf seinen Sex-Appeal hingewiesen, doch lässt er sich darauf nicht reduzieren. Bernal weist eine beeindruckende Leinwandpräsenz auf und bringt sich intensiv in jede seiner Rollen ein. Gleichzeitig vermittelt er – insbesondere in den frühen Rollen, in denen seine Figuren an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehen – eine überzeugende Unbedarftheit. Häufig thematisieren seine Filme die sozialen Verhältnisse in Lateinamerika, wie in DIARIOS DE MOTOCICLETA (2004), oder werfen einen kritischen Blick auf die Globalisierung, wie in BABEL (2006) und MAMMOTH (2009).

Gael García Bernal, 1978 in Guadalajara, Mexiko, geboren, wuchs in einer Schauspielerfamilie auf. Er spielte schon früh in einer mexikanischen Soap-Opera und begann mit neunzehn Jahren eine professionelle Ausbildung an der Central School of Speech and Drama in London, die er jedoch im Jahr 2000 zugunsten seiner Rolle in dem Film AMORES PERROS abbrach.

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[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last] [button url=“/filmmuseum/kinoprogramm/preisereservierung/“ ]Preise/Reservierung[/button] [/onefourth_columns_last]

 

AMORES PERROS

Mexiko 2000, R: Alejandro Gonzáles Iñárritu.
D: Emilio Echavarría, Gael García Bernal. 154 Min. 35mm. OmU

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Das Debüt des mexikanischen Regisseurs Alejandro Gonzáles Iñárritu beginnt mit einer rasanten Verfolgungsjagd durch Mexiko City, die mit einem Autocrash endet. In der Folge sind die Schicksale dreier Menschen miteinander verknüpft, die alle in den Unfall verwickelt waren: der junge Arbeitslose Octavio, der Hundekämpfe organisiert und seinen Bruder mit dessen Freundin hintergeht, das ehemalige Fotomodell Valerie und El Chivo, der sich als Gelegenheitskiller über Wasser hält. Auf schonungslose Weise erzählt Iñárritu episodenhaft eine Geschichte über Träume, Liebe und Hass.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last] Freitag, 01.06.2012
20:00 Uhr

Sonntag, 03.06.2012
17:30 Uhr

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Y TU MAMA TAMBIEN Lust for Life

Mexiko 2001. R: Alfonso Cuarón. D: Maribel Verdú, Diego Luna,
Gael García Bernal. 105 Min. BluRay. OmeU

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Der 17-jährige Julio, Kind einer verarmten Mittelschichtfamilie, und der gleichaltrige Tenoch, Sohn eines reichen Politikers, sind beste Freunde. Auf einer Hochzeit lernen sie die attraktive, etwas ältere Luisa kennen, die Probleme mit ihrem Mann hat. Sie überreden Luisa zu einem gemeinsamen Ausflug und begeben sich auf die Reise in den Süden Mexikos zu dem Strand „Boca del cielo“. Die beiden Freunde machen nicht nur ganz neue sexuelle Erfahrungen, sondern geraten auch ob ihrer Eifersucht um Luisa in heftigen Streit, der in Schuldzuweisungen mündet. Ihre Freundschaft droht daran zu zerbrechen.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ] Dienstag, 05.06.2012
20:30 Uhr

Donnerstag, 07.06.2012
17:30 Uhr
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[/onefourth_columns_last]  

LA MALA EDUCACIÓN La mala Educación – Schlechte Erziehung

Spanien 2004. R: Pedro Almodóvar. D: Gael García Bernal,
Fele Martínez, Daniel Giménez Cacho. 104 Min. 35mm. OmU

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La-mala-education01_571

Im Madrid der achtziger Jahre erhält der erfolgreiche Regisseur Enrique Goded Besuch von seinem Jugendfreund Ignacio. Dieser ist mittlerweile Schauspieler, nennt sich Àngel und hat ein Manuskript mitgebracht, das Enrique mit ihm in der Hauptrolle verfilmen soll. Es ist eine autobiografische Erzählung, die von der gemeinsamen Kindheit im katholischen Internat und dem Missbrauch Ignacios durch den pädophilen Schuldirektor Pater Manolo handelt. Enrique willigt zögernd ein, das Buch zu verfilmen. Das meisterhaft inszenierte Melodram um Identitäten entfaltet sich auf drei Erzählebenen, die subtil miteinander verknüpft sind.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ] Freitag, 08.06.2012
20:30 Uhr

Sonntag, 10.06.2012
18:00 Uhr

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[/onefourth_columns_last]

DIARIOS DE MOTOCICLETA Die Reisen des jungen Che

Argentinien/GB/USA/DE 2004. R: Walter Salles. D: Gael García Bernal,
Rodrigo De la Serna. 126 Min. 35mm. OmU

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reise_des_jungen_che_02_571

1952 unternimmt der junge Medizinstudent Ernesto Guevara zusammen mit dem Biochemiker Alberto Granada eine achtmonatige Reise quer durch den lateinamerikanischen Kontinent – zunächst auf dem Motorrad, später per Anhalter und zu Fuß. Ihr Weg führt sie von Buenos Aires nach Patagonien und Chile, durch die Anden und bis ins peruanische Amazonasgebiet. Dabei entwickeln die ehemals sorglosen jungen Männer allmählich ein soziales und politisches Bewusstsein. Das Roadmovie von Walter Salles erzählt von der Suche des jungen Ernesto Guevara nach der eigenen Identität, bevor er zum legendären Che wurde.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ] Dienstag, 12.06.2012
20:00 Uhr

Donnerstag, 14.06.2012
18:00 Uhr

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[/onefourth_columns_last]

THE SCIENCE OF SLEEP Science of Sleep – Anleitung zum Träumen

Frankreich/Italien 2006. R: Michel Gondry. D: Gael García Bernal,
Charlotte Gainsbourg, Alain Chabat. 105 Min. 35mm. OmU

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science_of_sleep_07_571

Der Künstler Stéphane zieht nach dem Tod des Vaters aus Mexiko zu seiner Mutter nach Paris, wo sie ihm einen Job bei einer Werbefirma verschafft. Hier kann Stéphane seine Fantasie nicht ausleben, weshalb er sich in Tagträume flüchtet. Als die junge Verkäuferin Stéphanie in die Nachbarschaft zieht, verliebt er sich in sie und findet in ihr eine Seelenverwandte. Ihrer zunächst ablehnenden Haltung begegnet der Künstler mit immer wilderen, kreativen Einfällen. In seiner romantisch verspielten Liebeskomödie greift Regisseur Michel Gondry in seine Trickkiste und lässt überdimensionale Welten aus Pappmaché entstehen.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ] Freitag, 15.06.2012
20:30 Uhr

Sonntag, 24.06.2012
18:00 Uhr

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[/onefourth_columns_last]

BABEL

USA 2006. R: Alejandro Gonzáles Iñárritu. D: Brad Pitt,
Cate Blanchet, Gael García Bernal. 142 Min. 35mm. OmU

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Babel_07_571

Iñárritus dritter Film ist wie die vorherigen ein Episodenfilm. Kunstvoll erzählt er von scheinbar voneinander getrennten Ereignissen, deren Zusammenhänge sich erst in ihren Auswirkungen zeigen: Die Kinder eines marokkanischen Ziegenhirten lösen in der Wüste einen Schuss aus, wodurch eine amerikanische Touristin in einem Reisebus verwundet wird. Ihr Ehemann sucht nach Hilfe, während das mexikanische Kindermädchen des Paares deren Kinder auf eine Hochzeit jenseits der Grenze mitnimmt. In seinem aufwühlenden Film stellt Iñárritu kulturelle Differenzen sowie Aus- und Abgrenzungen als Ursachen für Konflikte heraus.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ] Sonntag, 17.06.2012
17:30 Uhr

Dienstag, 19.06.2012
20:30 Uhr

[imageeffect type=“lightbox“ width=“90″ height=“38″ alt=““ url=“/wp-content/uploads/2012/02/button_trailer_play.png“ videourl=“http://http://www.youtube.com/watch?v=Oh0GjIQj9tc“]

[/onefourth_columns_last]

MAMMOTH

Schweden/Dänemark/Deutschland 2009. R: Lukas Moodysson.
D: Gael García Bernal, Michelle Williams. 125 Min. 35mm. OmU

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mammut_fn066423_pic_02_571

Dem New Yorker Ehepaar Leo und Ellen fehlt es an nichts: Leo ist ein erfolgreicher Erfinder von Computerspielen, Ellen Chirurgin in einer Notaufnahme. Ihre achtjährige Tochter wird von dem philippinischen Kindermädchen Gloria betreut. Diese musste ihre beiden Söhne, die ihre Mutter sehr vermissen, in der Heimat zurücklassen. Die Handlung nimmt für alle eine dramatische Wendung, als Leo auf einer Dienstreise in Thailand eine junge Prostituierte kennenlernt. Ähnlich wie BABEL verbindet MAMMOTH scheinbar unzusammenhängende Geschichten miteinander und thematisiert die negativen Auswirkungen der Globalisierung.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ] Freitag, 22.06.2012
20:30 Uhr

Dienstag, 26.06.2012
20:30 Uhr

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[/onefourth_columns_last]

TAMBIEN LA LLUVIA Und dann der Regen

Spanien/Mexiko/ Frankreich 2010. R: Iciar Bolain. D: Luis Tosar,
Gael García Bernal, Juan Carlos Aduviri. 103 Min. 35mm. OmU

[threefourths_columns ]

Dreh_Quema_Bernal_571

Der Regisseur Sebastián arbeitet an einem kritischen Historienfilm über Christoph Kolumbus, um die negativen Folgen von dessen Entdeckungsreisen aufzuzeigen: die Gier nach Gold, Sklavenhandel, brutale Gewalt gegen die Ureinwohner. Der Kosten wegen dreht Sebastián im bolivianischen Cochabamba. Dort wird das Team von sozialen Unruhen überrascht: Die Wasserversorgung der Stadt soll an einen multinationalen Konzern verkauft werden. Zunächst solidarisiert sich das Filmteam mit den Aufständischen, doch dann haben die Proteste Auswirkungen auf den Dreh: Ihr der indigenen Bevölkerung angehörender Hauptdarsteller ist der Anführer der Unruhen.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ] Donnerstag, 28.06.2012
18:00 Uhr

Freitag, 29.06.2012
20:30 Uhr

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[/onefourth_columns_last]