GEDENKVERANSTALTUNG RONNY LOEWY

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Am 9. August 2012 ist der langjährige Mitarbeiter des Deutschen Filminstituts Ronny Loewy im Alter von nur 66 Jahren gestorben. 30 Jahre lang hat er die Arbeit des Kommunalen Kinos, des Deutschen Filmmuseums und des Deutschen Filminstituts in Frankfurt am Main geprägt.

 

Der Wiederentdecker des jiddischen Kinos und profilierte Ausstellungsmacher war in den 1980er Jahren maßgeblich beteiligt an der Konzeption der ersten Dauerausstellung des Museums. Mit seiner Ausstellung “Von Babelsberg nach Hollywood. Filmemigration aus Nazideutschland” gab er entscheidende Impulse für eine neue Exilforschung. Zu Beginn der 1990er Jahre leitete Ronny Loewy das Kommunale Kino in Frankfurt. Er war Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft “Cinematographie des Holocausts”, deren Jahrestagungen in Frankfurt, Berlin, Hamburg, Wien oder Budapest er als international anerkannter Filmhistoriker leitete. Zudem koordinierte er das europäische Standardisierungsprojekt, das den vereinfachten Austausch von Datenbanken zum Ziel hatte. Nicht zuletzt war er als Lektor und Autor für zahlreiche Publikationen produktiv tätig.

 

DAS JIDDISCHE KINO

BRD 1982/83. R: Ronny Loewy
Dokumentarfilm. 45 Min

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last] Mittwoch, 19.12.2012
20:00 Uhr

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