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In der Reihe „Kino & Couch“ zeigt das Kino des DFF zusammen mit dem Frankfurter Psychoanalytischen Institut in diesem Jahr insgesamt acht Filme, die sich mit dem komplexen Thema „Identität“ auseinandersetzen. Die Vorführungen finden von Mai bis Dezember einmal monatlich an einem Donnerstag um 20:15 Uhr statt.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last] [button url=“/filmmuseum/kinoprogramm/preisereservierung/“ ]Preise/Reservierung[/button]

In Kooperation mit:

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JEDER FÜR SICH UND GOTT GEGEN ALLE

BRD 1974. R: Werner Herzog
D: Bruno S., Walter Ladengast, Brigitte Mira. 110 Min. 35mm

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Jeder fuer sich

Basierend auf authentischen Dokumenten erzählt Herzog die Leidensgeschichte des Kaspar Hauser: 1829 in Nürnberg als Findelkind aufgefunden, wird der sprach- und entwicklungsgestörte Junge zum Studienobjekt für Ärzte, Pädagogen und Theologen. Mit stilistischer Konsequenz und radikalem Erkenntniswillen erzählt Herzog den ‚Prozess der Zivilisation‘ anhand der Erziehungs- und Eingliederungsversuche der Biedermeiergesellschaft als eine gefährliche Gratwanderung: Der Preis für die soziale Integration ist der individuelle Identitäts- und Phantasieverlust.

[/threefourths_columns][onefourth_columns_last ]Donnerstag, 16.05.2019
20:15 Uhr

Filmkritischer Kommentar:
Karsten Visarius

Psychoanalytischer Kommentar:
Ingeborg Goebel-Ahnert

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MIES VAILLA MENNEISYYTTÄ  Der Mann ohne Vergangenheit

Finnland/Deutschland/Frankreich 2002. R: Aki Kaurismäki
D: Markku Peltola, Kati Ouitinen. 97 Min. 35mm. OmU

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Ein Mann kommt auf der Suche nach Arbeit nach Helsinki, wo er am Bahnhof überfallen wird. Er überlebt den Angriff, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. In der Containersiedlung Vyborg beginnt er ein neues Leben – und muss dabei grundlegende ethische Werte neu erlernen. Als er Irma kennenlernt, die bei der Heilsarmee arbeitet, findet er zur Liebe und zu seiner wahren Identität. Ein modernes sozialkritisches Märchen, das poetisch und in satten Farben von Solidarität und Nächstenliebe erzählt.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Dienstag, 25.06.2019
20:15 Uhr

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Filmkritischer Kommentar: Martina Elbert

Psychoanalytischer Kommentar: Jörg Scharff

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A SERIOUS MAN

USA/Großbritannien/Frankreich 2009. R: Joel Coen, Ethan Coen
D: Michael Stuhlbarg, Richard Kind. 105 Min. 35mm. OmU

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Larry Gopnik ist ein jüdischer Physikprofessor an einem Vorstadt-College. Als seine Frau ihm mitteilt, dass sie sich scheiden lassen will, folgt einer Katastrophe die nächste. Gopnik wird von einem seiner Studenten bedrängt und gerät in Schwierigkeiten mit seinem Sohn und seinem Bruder. In seiner Not fragt er die örtlichen Rabbis um Rat. A SERIOUS MAN ist ein ebenso ironischer und scharf beobachtender wie liebevoller Blick auf die surrealen Katastrophen des Alltags in einer ethnischen Subkultur.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Donnerstag, 18.07.2019
20:15 Uhr

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Filmkritischer Kommentar: Mechtild Zeul

Psychoanalytischer Kommentar: Christiane Schrader

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JE T’AIME, JE T’AIME  Ich liebe dich, ich liebe dich

Frankreich 1968. R: Alain Resnais
D: Claude Rich, Olga Georges-Picot, Anouk Ferjac. 94 Min. 35mm. OmU

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In einem wissenschaftlichen Experiment reist ein junger Mann ein Jahr in die Vergangenheit und erlebt nochmals die Geschichte einer unglücklichen Liebe. Alain Resnais‘ Film kreist um die Zusammenhänge von Zeit, Bewusstsein und Erinnerung und um die filmischen Strukturen, in denen diese Wechselwirkungen aufgehoben sind. Ähnlich wie Chris Markers LA JETÉE dienen die Science-Fiction- und Zeitreise-Elemente als Ausgangspunkt einer tragischen und vielschichtigen Erkundung des Themas Erinnerung.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last]Donnerstag, 29.08.2019
20:15 Uhr

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Filmkritischer Kommentar: Martina Elbert

Psychoanalytischer Kommentar: Thomas Pollak

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THE PIANO  Das Piano

Neuseeland/Australien/Frankreich 1994. R: Jane Campion
D: Holly Hunter, Harvey Keitel, Sam Neill. 121 Min. 35mm. Engl. OmU

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Neuseeland Mitte des 19. Jahrhunderts: Eine stumme Europäerin trifft mit ihrer Tochter bei ihrem unbekannten zukünftigen Ehemann ein. Im Gepäck hat sie ihr geliebtes Klavier, das bald zum Symbol der Leidenschaft zu einem Mann in ihrer Nachbarschaft wird. In grandiosen Bildern erzählt die Parabel über die Selbstbefreiung und -findung einer Frau durch eine verbotene Liebesbeziehung. Vor allem die hervorragenden Schauspieler/innen verleihen diesem Prozess Intensität, Dichte und Intimität.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Donnerstag, 12.09.2019
20:15 Uhr

[imageeffect type=“lightbox“ width=“90″ height=“38″ alt=““ url=“/wp-content/uploads/2012/02/button_trailer_play.png“ videourl=“https://www.youtube.com/watch?v=cyTn4XIYH8M“]

Filmkritischer Kommentar: Marli Feldvoss

Psychoanalytischer Kommentar: Martina Hellwig-Kipp

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KISS OF THE SPIDER WOMAN  Kuss der Spinnenfrau

Brasilien/USA 1985. R: Hector Babenco
D: William Hurt, Raul Julia, Sônia Braga. 120 Min. 35mm. Engl. OmU

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In der Zelle eines südamerikanischen Gefängnisses begegnen sich ein politischer Häftling und ein homosexueller Mann, der sich für die schwülstig-kitschige Traumwelt eines Propagandafilms begeistert. Auf engstem Raum entwickelt sich eine Freundschaft, die den einen die Kraft zu lieben und hoffen, den anderen Würde gewinnen lässt. Einfühlsam inszenierte und hervorragend gespielte psychologische Studie, die Sehnsüchte des Menschen und das Recht auf Träume, Achtung und Individualität behandelt.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Donnerstag, 10.10.2019
20:15 Uhr

[imageeffect type=“lightbox“ width=“90″ height=“38″ alt=““ url=“/wp-content/uploads/2012/02/button_trailer_play.png“ videourl=“https://www.youtube.com/watch?v=faiLjJOR_YE“]

Filmkritischer Kommentar: Manfred Riepe

Psychoanalytischer Kommentar: Soheila Kiani-Dorff

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IN MY ROOM

Deutschland/Italien 2018. R: Ulrich Köhler
D: Hans Löw, Elena Radonicich, Michael Wittenborn. 120 Min. DCP. Engl. OmU

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Die Identität des weißen Mannes gerät unter Druck. In der digitalen Gegenwart kann er sich nicht mehr auf den klassischen Feldern bewähren, immer öfter steht er als Versager da, im Beruf, in seinen Beziehungen. Das ändert sich für den TV-Journalisten Armin, als er eines Morgens aufwacht und nach einer unbestimmten Katastrophe alleine auf der Welt zu sein scheint, in der tiefsten Provinz. Endlich, so scheint es, kann er seine Stärken entfalten. Doch bald holen den modernen Robinson alte Probleme wieder ein.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last]Donnerstag, 14.11.2019
20:15 Uhr

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Filmkritischer Kommentar: Jakob Hoffmann

Psychoanalytischer Kommentar: Hanna Gekle

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TAXI DRIVER

USA 1976. R: Martin Scorsese
D: Robert De Niro, Cybill Shepherd, Harvey Keitel. 113 Min. DCP. OmU

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Der einzelgängerische Taxifahrer und Vietnam-Veteran Travis Bickle bewegt sich rastlos durch das nächtliche New York. Von der Stadt zugleich fasziniert und abgestoßen, steigert er sich in den Wahn, etwas gegen den Schmutz und die Niedrigkeit in seinem Lebensmilieu unternehmen zu müssen. Die psychologische Studie schildert den individuellen Gewaltausbruch vor dem Hintergrund eines allgemeinen Klimas der Abstumpfung und war für Martin Scorsese, Drehbuchautor Paul Schrader und Robert De Niro der große Durchbruch.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Donnerstag, 19.12.2019
20:15 Uhr

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Filmkritischer Kommentar: Christiane von Wahlert

Psychoanalytischer Kommentar: Klaus Kocher

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