[imageeffect type=“shadow“ width=“769″ height=“328″ shadow=“shadow-medium“ alt=“20 Jahre Arthaus“ url=“/wp-content/uploads/2014/09/Niemandsland.jpg“ ]

[threefourths_columns ] Die Ausstellung „Gefangene Bilder. Wissenschaft und Propaganda im Ersten Weltkrieg“ (11. September bis 15. Februar) im Historischen Museum Frankfurt zeigt großformatige Nahaufnahmen von kolonialen Kriegsgefangenen aus Nord- und Westafrika und thematisiert die Rolle von Politik und Wissenschaft im Ersten Weltkrieg. Die begleitende Filmreihe erweitert den Blick auf die Rolle der Kolonialsoldaten auf beiden Seiten. Zwei Filme thematisieren die Kriegsgeschehnisse direkt, die anderen beiden begeben sich von heute aus auf Spurensuche in die Vergangenheit.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last] [button url=“/filmmuseum/kinoprogramm/preisereservierung/“ ]Preise/Reservierung[/button] Historisches Museum[/onefourth_columns_last]

GALLIPOLI

Australien 1981. R: Peter Weir
D: Mark Lee, Mel Gibson. 111 Min. 35mm. OF

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GALLIPOLI

Peter Weirs Film zeigt die Ereignisse der Schlacht von Gallipoli aus der Sicht zweier junger australischer Kriegsfreiwilliger, die den Krieg als Herausforderung sehen und voller Erwartung auf Abenteuer für England in den Kampf ziehen. Er folgt ihnen von der ländlichen Heimat aus bis zu ihrem Einsatz in der Schlacht von Gallipoli vor Istanbul. Hier wurden 1915 Zehntausende unerfahrene australische und neuseeländische Soldaten in türkische Kreuzfeuer geschickt, verletzt oder starben. Peter Weir behandelt mit dem Film ein nationales Trauma der Australier.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last] Dienstag, 07.10.2014
18:00 Uhr

Einführung:
Dominique Henz,
Filmwissenschaftlerin Mainz

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THE HALFMOON FILES

Deutschland 2007. R: Philip Scheffner
87 Min. Blu-ray. Dokumentarfilm

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THE HALFMOON FLIES

In Wünsdorf bei Berlin waren während des Ersten Weltkrieges im Gefangenenlager „Halbmond“ mehr als 30.000 Kolonialsoldaten und Muslime interniert, die auf Seiten der Alliierten gekämpft hatten und nun für den Aufstand gegen ihre Kolonialherren indoktriniert werden sollten. Darüber hinaus diente das Lager auch als Labor für ethnologische Feldforschung. Ausgehend von historischen Tonaufnahmen aus dem Lager zeigt Philip Scheffner die Verflechtungen von Politik, Kolonialismus, Wissenschaft und Medien. Dabei geht er über das reine Dokumentieren hinaus und erweckt in seiner experimentellen Spurensuche die Geister der Vergangenheit zum Leben.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ] Dienstag, 14.10.2014
18:00 Uhr

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NIEMANDSLAND

Deutschland 1931. R: Viktor Trivas.
D: Ernst Busch, Hugh Stephens, Louis Douglas. 82 Min. 35mm. engl./frz./dt./russ. OF

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NIEMANDSLAND

Durch den Ersten Weltkrieg werden fünf Männer ganz unterschiedlicher Herkunft aus ihrem Umfeld gerissen und finden sich in einem verfallenen Unterstand mitten im Niemandsland an der Westfront wieder: ein Berliner Tischler, ein Pariser Monteur, ein britischer Angestellter, ein jüdischer Schneider und ein schwarzer Artist, der als einziger mehrere Sprachen spricht. Während um sie herum der Krieg tobt, kommen sich die Fünf trotz anfänglicher Meinungsverschiedenheiten näher und trotzen gemeinsam der Absurdität des Krieges. Ein eindrücklicher Anti-Kriegsfilm, der zeigt, dass Verständigung möglich ist.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Dienstag, 21.10.2014
18:00 Uhr

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MAJUBS REISE

Deutschland 2013. R: Eva Knopf
45 Min. Dokumentarfilm

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MAJUBS REISE

In der Kolonie Deutsch-Ostafrika geboren, wird Majubbin Adam Mohamed Hussein mit neun Jahren Soldat für die Deutschen im Ersten Weltkrieg. Zehn Jahre nach dem Krieg beschließt er, nach Deutschland zu reisen, um seinen ausstehenden Sold abzuholen. Im nationalsozialistischen Deutschland wird aus dem Kolonialsoldaten des Ersten Weltkriegs ein vielbeschäftigter Statist und Kleindarsteller im deutschen Kino. Trotz der schwierigen Materiallage gelingt es Eva Knopf, sein Leben auf der Grundlage von Dokumenten aus den Archiven der Nationalsozialisten, aus Unterlagen des Auswärtigen Amtes sowie aus Propagandafilmen zu rekonstruieren und in einem essayistischen Dokumentarfilm zu erzählen.

[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last ]Dienstag, 28.10.2014
18:00 Uhr

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