Kurzfilmspecial: MARRAN GOSOV

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Unter dem Pseudonym Marran Gosov drehte der Filmemacher Tzvetan Marangosoff zwischen 1965 und 1975 allein 28 Kurzfilme und fünf Spielfilme. Er schuf damit ein umfassendes Filmwerk, das in seiner Kontinuität ein einzigartiges Zeitbild darstellt. Viele seiner Kurzfilme erhielten Prädikate der Filmbewertungsstelle Wiesbaden und Festival-Preise. 1960 setzte Gosov sich mit 27 Jahren von Sofia nach München ab. Schnell fand er Anschluss an die Schwabinger Bohème, wo ihn bald jeder kannte – und er jeden: Die Schamonis wollten seine Geschichte verfilmen. Regisseur Peter Fleischmann vermittelte ihm den ersten Kurzfilmauftrag. Gosov drehte einen Film nach dem anderen. Schrittweise zog er sich dann in den 70ern aus dem Kinogeschäft zurück und lebt seit Öffnung des Eisernen Vorhangs wieder in Bulgarien. Skurrile Experimentierfreude, der Hang zum Dokumentarischen, klug pointierte Alltagsgeschichten mit meist jungen Laien, eine humorvolle Leichtigkeit und sein osteuropäischer Blick machen die besondere Mischung und Qualität von Gosovs Kurzfilmen aus. Sie sind eng an ihn selbst und seine unmittelbare Umgebung gebunden. Man kann Marran Gosov der sogenannten »Münchner Gruppe« zurechnen, die sich lose um Klaus Lemke, Werner Enke, May Spils, Roger Fritz, Eckhart Schmidt, Rudolf Thome, Max Zihlmann und Martin Müller gebildet hatte. Sie saßen in den gleichen Kneipen, liebten das Kino und machten Filme. (Bernhard Marsch)

 

 

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gosov

 

KURZFILMPROGRAMM

 

… UND DANN BYE BYE
BRD 1965. R: Marran Gosov. 12 Min. 35mm
SABINE 18
BRD 1967. R: Marran Gosov. 12 Min. 35mm
KINO
BRD 1968. R: Marran Gosov. 11 Min. 35mm
DER ALTE
BRD 1968. R: Marran Gosov. 12 Min. 35mm
JUST HAPPENED
BRD 1969. R: Marran Gosov. 10 Min. 35mm
DER LANGE MARSCH
BRD 1970. R: Marran Gosov. 10 Min. 35mm
TANA
BRD 1971. R: Marran Gosov. 8 Min. 35mm
SPIELEN IN DEUTSCHLAND
BRD 1975. R: Marran Gosov. 8 Min. 35mm

 

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Mittwoch, 19.06.2013
20:30 Uhr

Mit Einführung von Filmemacher Bernhard Marsch

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