„NEUE DEUTSCHE SINNLICHKEIT“

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Eine neue Bewegung im deutschen Kino?
Poesie und Sinnlichkeit sind zurück im deutschen Kino. Es entstehen Filme, in denen man schwelgen kann, ein Gefühlskino, das gekonnt knapp am Kitsch vorbei navigiert. JONATHAN (DE 2016) von Piotr J. Lewandowski, der als deutscher Beitrag in der Berlinale-Sektion „Panorama“ lief, und der von München bis Taipei preisgekrönte SCHAU MICH NICHT SO AN (DE/MN 2015) von Uisenma Borchu stehen stellvertretend für eine „Neue deutsche Sinnlichkeit“. Die aus der Mongolei stammende Uisenma Borchu studierte an der HFF München. Goldenglobes.com bezeichnete sie jüngst als „The Face of New German Cinema“. Piotr J. Lewandowski wurde für die Co-Regie zur Fernsehserie GÖTTER WIE WIR mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Sein Film JONATHAN erhielt eine besondere Auszeichnung beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen – und gewann zuvor bereits den Hessischen Drehbuchpreis 2013. Vor den Filmen diskutiert Urs Spörri (Deutsches Filminstitut) mit den Gästen über die Grundlagen dieses neuen poetischen Stils im deutschen Kino – von der Ästhetik bis zu den Produktionsbedingungen.

Die Filme laufen im Kooperation mit FILMZ – Festival des deutschen Kinos in Mainz. Die Gespräche mit den Filmschaffenden werden am Freitag, 25. November, im Mainzer Kino CinéMayence (Schillerstraße 11) fortgesetzt. Dort sind von 17:30 Uhr an die mittellangen Filme KIRSCHROT (DE 2008), M WIE MARTHA (DE 2015) und GEISTER, DIE ICH RIEF (DE 2012) von Regisseurin Lena Knauss zu sehen, die mit ihrer erkennbaren Handschrift als eine zentrale Vertreterin der „Neuen deutschen Sinnlichkeit“ zählen kann.
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JONATHAN

Deutschland 2016. R: Piotr J. Lewandowski
D: Jannis Niewöhner, André M. Hennicke, Julia Koschitz. 99 Min. DCP
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jonathan
Der 23-jährige Jonathan bewirtschaftet mit seiner Tante einen Bauernhof und kümmert sich aufopferungsvoll um seinen krebskranken Vater Burghardt. Schließlich verliebt sich Jonathan in die Pflegerin seines Vaters – und sorgsam gehütete Familiengeheimnisse kommen ans Licht. „Die Kamera von Jeremy Rouse ist sprunghaft und ruhelos, aber reich an poetischen Schnörkeln, von langsamen Aufnahmen von Waldregenstürmen bis zu Nahaufnahmen von Schmetterlingen, die durch Wellen himmlischer Sonnenstrahlen tanzen. Eine erschütternde Sex-Szene auf einem Krankenhaus-Sterbebett zeigt, dass Lewandowski mit roher Menschlichkeit und pastoraler Pracht umgehen kann“, lobte das US-Branchenblatt Hollywood Reporter.

Mitschnitt der Veranstaltung


[/threefourths_columns] [onefourth_columns_last]Donnerstag, 24.11.2016
18:00 Uhr
Vor dem Film:
Podiumsdiskussion mit Uisenma Borchu, Lena Knauss und Piotr J. Lewandowski:
„Ästhetik, Farben, Poesie: Was macht die ,Neue deutsche Sinnlichkeit‘ aus?“

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SCHAU MICH NICHT SO AN

Deutschland/Mongolei 2015. R: Uisenma Borchu
D: Uisenma Borchu, Josef Bierbichler, Carina Stemmer. 88 Min. DCP
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schaunichso
Aus den befreundeten Nachbarinnen Hedi und Iva, der alleinerziehenden Mutter einer Tochter, wird schon bald ein Liebespaar. Anders als Iva, die sich mit Haut und Haar verliebt hat, betrachtet Hedi das Ganze eher als spielerische Romanze. Als Ivas Vater (gespielt von Josef Bierbichler) auftaucht, kommt es zu Spannungen. Der lebenserfahrene Mann übt auf Hedi eine große Anziehungskraft aus. Es entspinnt sich eine aufgeladene Dreiecksgeschichte.

Mitschnitt der Veranstaltung

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Donnerstag, 24.11.2016
20:30 Uhr
Vor dem Film:
Podiumsdiskussion mit Uisenma Borchu, Lena Knauss und Piotr J. Lewandowski:
„Wie gelingt mehr Poesie im deutschen Kino? Ein Diskurs über Förder- und Produktionsbedingungen“

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