PREMIERE: NEURESTAURIERUNG

Die HOCHBAHNKATASTROPHE

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DIE HOCHBAHNKATASTROPHE

16. Erlebnis des Meisterdetektivs Harry Hill
Deutschland 1921. Detektiv-Serienfilm. Länge: 1785 Meter / 5856 feet (78 min at 20B/s), von 2040 Metern bei Zensurvorlage. R: Valy Arnheim. D: Jack Fox, Adalbert Lenz. Einführung: Anke Mebold (Deutsches Filminstitut), Thomas Lang (ABC & Taunusfilm). Klavierbegleitung: Neil Brand.

Die Überlebensrate von Detektiv-Serienfilmen und sogenannten Sensationsfilmen war gering; Restaurierungen durch Filmarchive sind noch seltener. Das Deutsche Filminstitut jedoch restaurierte den Film aus der deutschen Harry-Hill-Serie, ein Juwel des Mainstream-Filmschaffens der zwanziger Jahre. Das öffentliche Transportsystem einer Großstadt wird durch Anschläge bedroht, doch eine unerschrockene junge Frau unterstützt den Detektiv bei seinem Vorgehen gegen Verbrechen und Terror. Der Film besticht durch sensationelle Stunts sowie durch seine komischen Momente. Auch fasziniert, wie das Medium Film von den Übeltätern als Methode der Kommunikation missbraucht wird.

Die vielfarbig überlieferte historische Kinokopie des im Sommer 1921 gedrehten Valy Arnheim-Films wird seit einigen Jahren in unserer Sammlung konserviert, ist aber unvollständig. Für die Restaurierung konnte eine ebenfalls originale tschechische Verleihkopie als ergänzendes Ausgangsmaterials genutzt werden, die vom Bundesarchiv Filmarchiv zur Verfügung gestellt wurde. Die Ausführung der analogen photo-chemischen Restaurierung erfolgte durch ABC & Taunusfilm in Wiesbaden. Im Sommer 2011 wurden die Restaurierungsarbeiten abgeschlossen und das erhaltene Filmmaterial wieder verfügbar für die große Leinwand.

Begleitet wird die Vorführung von Neil Brand, einem der weltbesten Stummfilmpianisten.

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Donnerstag, 18.08.
20:30 Uhr

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Kommentare

Eine Antwort zu „PREMIERE: NEURESTAURIERUNG“

  1. Viel zu gerne würde ich an dieser Premiere teilnehmen. Leider ist euer Filmmuseum für mich kurzfristig schlecht erreichbar. Ich fände es großartig, wenn ihr solche wertvollen Kulturgüter frei zugänglich machen könntet, wenigstens in Form eines Trailers.