Cinematografie des Holocaust

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Mit der Cinematographie des Holocaust, die  über 2000 Filme und umfangreiches Sekundär-Material beinhaltet, liegt erstmals eine umfassende Quelle zur filmischen Auseinandersetzung mit dem Holocaust vor. Die Datenbank leistet damit einen Beitrag zur Aufarbeitung der Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland.

Seit 1992 arbeitet das Deutsche Filminstitut gemeinsam mit dem Fritz Bauer Institut, dem Hamburgischen Centrum für Filmforschung CineGraph sowie mit Filmarchivaren, Filmhistorikern und Holocaust-Forschern an der Erschließung und Dokumentation des Zentralbestands von Filmen zur Geschichte und Wirkung des Holocaust. Seit November 2000 wird ein umfangreicher Datenbestand im Internet (www.cine-holocaust.de) bereitgestellt. Erfasst werden alle für film- und zeitgeschichtliche Forschungen relevanten filmografischen Informationen und Aspekte.

Das Informationssystem richtet sich gleichermaßen an ein interessiertes Publikum wie an Wissenschaftler (Zeitgeschichte, Filmwissenschaft, Filmgeschichte, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Psychologie, Holocaust Studies), Filmemacher und Fernsehjournalisten, Publizisten, Pädagogen und Künstler.

Seit Beginn des Projektes veranstaltet die Arbeitsgruppe Cinematographie des Holocaust regelmäßige Tagungen mit internationalen Teilnehmern, die jeweils von den verschiedenen Mitgliedern der Arbeitsgruppe ausgerichtet werden. Schwerpunktthemen bisheriger Tagungen waren unter anderem „Antisemitische Bilder – Antisemitismus im Bild“; „Home Movies and the Jewish Experience. Am Beispiel der Filmsammlung Lisa Lewenz, New York“, „Die Vergangenheit in der Gegenwart. Konfrontationen mit dem Holocaust in den Spielfilmen der deutschen Nachkriegsgesellschaft in Ost und West“, „Der Nürnberger Prozess im Film“, „Was ist Antisemitismus im Film? Handlungen, Zuschreibungen, Empathie und moral sentiments“. Die letzte Tagung zum Thema “Lanzmann und Murmelstein – Erinnerungsdokumente aus dem Ghetto Theresienstadt im Film” fand im März 2010 statt.

[/two_columns] [two_columns_last ]Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.cine-holocaust.de/

http://www.fritz-bauer-institut.de/cinematographie.htm

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Ein gemeinsames Projekt von:

Fritz Bauer Institut – Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

Deutsches Filminstitut – DIF e.V. / Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main

CineGraph. Hamburgisches Centrum für Filmforschung, Hamburg

In Zusammenarbeit mit:

Steven Spielberg Jewish Film Archive, Jerusalem

Bundesarchiv – Filmarchiv, Berlin

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